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By Michael Siebler

ISBN-10: 3150181305

ISBN-13: 9783150181300

ISBN-10: 3159503070

ISBN-13: 9783159503073

Troia und Homer: Von diesen beiden Worten geht seit der Antike eine bis heute ungebrochene Faszination aus. Jüngste Grabungen unter der Leitung von Manfred Korfmann haben überraschende Erkenntnisse zu Tage gefördert. Michael Siebler, Archäologie-Experte der FAZ, fasst den homerischen Mythos und seine Folgen in einer anschaulichen Darstellung zusammen. Er vermittelt alle wichtigen archäologischen Informationen von Schliemann bis Korfmann und erklärt die neuesten Entdeckungen.

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Wie verlauft Identitatsentwicklung im regulate? Obwohl zunachst als Frage pers- licher Lebensfuhrung aufzufassen, birgt die Thematik auch grosse gesellschaft- che Relevanz. Angesichts der wachsenden Gruppe von aktiven Alteren ist es hochste Zeit, sich dieser Frage zu stellen und den Mechanismen und Prozessen der Identitatsentwicklung im adjust auf die Spur zu kommen.

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Kaiser und Könige, Feldherren und Weltenherrscher sowie an der heroischen Vergangenheit des Ortes interessierte Reisende suchten hier die Plätze auf, die ihrer Meinung nach Homer besungen hatte, und die für die mythische Überlieferung der griechischen Frühgeschichte von so herausragender Bedeutung waren. Bald zehrten die Bewohner wohl vornehmlich von dem Ruhm, an diesem berühmten Platz zu leben, konnte man damals ja unter anderem noch Teile der Befestigungsmauer von Troia VI vorweisen, wie die neuen Grabungen belegen konnten.

Die Schlussfolgerung, in diesem Ort eine Siedlung überlebender Troianer erkennen zu können, liegt auf der Hand. Die Ruinen in Xanten werden diese Mutmaßung unterstützt und zur Legendenbildung beigetragen haben. Am frühesten fassbar ist die fränkische Troiasage in den so genannten Fredegar-Chroniken des siebten Jahrhunderts. Diese Aufzeichnungen entstanden vermutlich auf Geheiß des Königshofs. Bei Fredegar heißt es unter anderem, dass nach dem Untergang Troias ein Teil der Überlebenden unter einem König Frigas in den Donauraum gezogen seien.

Ein Gerücht, das der Kaiserbiograph Sueton überliefert, wollte Aeneas mit dem Kultbild der Athena in der rechten Hand und seinem Vater Anchises auf dem linken Arm Von Iulius Caesar herausgegebene Münze, 49 und 47 v. Chr. (British Museum, London) 42 Der Troia-Mythos in der Antike sogar wissen, dass Caesar sich mit dem Gedanken trug, nach Ilion zu übersiedeln, wollte er »den Schwerpunkt des Reiches aus dem durch Aushebungen erschöpften Italien dorthin verlagern und die Staatsgeschäfte in Rom seinen Freunden überlassen« (Sueton, Caesar 79).

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Troia: Mythos und Wirklichkeit by Michael Siebler


by John
4.3

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