German 11

Orte des Lernens: Lernwelten und ihre biographische - download pdf or read online

By Rudolf Egger Mag. Dr., Angela Pilch Ortega Mag. Dr, Regina Mikula Mag. Dr (auth.), Rudolf Egger, Regina Mikula, Sol Haring, Andrea Felbinger, Angela Pilch-Ortega (eds.)

ISBN-10: 3531161709

ISBN-13: 9783531161709

ISBN-10: 3531911465

ISBN-13: 9783531911465

Die Beiträge des Bandes diskutieren die Pluralisierung von Lernanlässen und Lernorten und richten dabei den Blick auf die jeweils von den Subjekten hergestellten Bezüge biografischen Lernens. Die einzelnen eingenommenen Forschungsperspektiven versuchen dabei zu klären, wie Menschen in ihren jeweils konkreten Lebenswelten Lern- und Bildungsanlässe herstellen und welche Konsequenzen daraus für die institutionell verwalteten Wissensordnungen abzuleiten sind. Die AutorInnen beschreiben anhand materieller wie nicht-materieller Lernorte, wie Lernanlässe von Individuen wahrgenommen werden und wie aus problematisierbaren Erfahrungen, aus der Vorläufigkeit von Wissen und der Bezogenheit auf lebensweltliche Handlungsstrukturen neue Lernformen erwachsen. Das Anliegen der AutorInnen dieses Bandes ist es demnach, die institutionellen und gesellschaftlichen Anforderungen innerhalb der von Alltagssubjekten geschaffenen Lernanlässe und -orte in ihren konkreten Sinngestalten verstehbar zu machen. Hierfür werden sehr unterschiedliche theoretische Ankerpunkte gewählt, die jeweils für die Erschließung biografischer Aneignungsprozesse bedeutsam sind. Gemeinsam ist ihnen, dass sie versuchen, das Phänomen Lernen in seinem dynamischen Spannungsverhältnis zwischen Subjektivität und Struktur zu beschreiben.

Show description

Read or Download Orte des Lernens: Lernwelten und ihre biographische Aneignung PDF

Best german_11 books

Download e-book for iPad: Zur Lebenslage von Kindern in Ein-Eltern-Familien by Rita Braches-Chyrek

Das Buch zeichnet die Lebenslagen von Kindern in Ein-Eltern-Familien nach, welche weitgehend bestimmt werden durch die die familialen Verfügbarkeiten über sozio-ökonomische Ressourcen und der sich daraus für sie ergebenden Stellung im sozialen und gesellschaftlichen Raum. Drei typische Handlungsorientierungen der subjektiv erlebten und ausgestalteten Lebenslagen kennzeichnen die Herausbildung kindlicher Bewältigungsstrategien und Handlungskompetenzen in dieser Familienform: Autonomie, Ambiguität und Heteronomie, die im Hinblick auf die sozio-strukturellen Unterschiede von Ein-Eltern-Familien, additionally die Entstehungsbedingungen der Familie, das Familieneinkommen, die Wohnsituation, Stadt-Land-Unterschiede, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Geschwisterbeziehungen, Vaterkontakte, soziale Netzwerke, Mediennutzung, Schul- und Freizeitsituation, untersucht wurden.

Günther Lottes (auth.), Günther Lottes Prof. Dr. (eds.)'s Soziale Sicherheit in Europa: Renten- und PDF

Mit dem Beginn des gemeinsamen Waren-, Kapital- und Arbeitsmarktes am 1. Januar 1993 hat der Wirtschaftsverbund Europa eine neue Qualität erreicht. Braucht Europa jetzt auch ein gemeinsames Renten- und Sozialversicherungssystem? Der neue Tagungsband der Europa-Kolloquien im Alten Reichstag 1992 bringt dazu die hochaktuellen Beiträge von sixteen kompetenten Fachwissenschaftlern und Praktikern aus Großbritannien, der Bundesrepublik Deutschland, Schweden, Schweiz, Polen und der Tschechischen Republik.

Download e-book for kindle: Pädiatrie upgrade 2002: Weiter- und Fortbildung by Prof. Dr. W. Handrick, C. von Eiff (auth.), Professor Dr.

Halten Sie Ihr Fachwissen up to date! Aktuelle Themen aus der Facharztzeitschrift "Monatsschrift Kinderheilkunde" bilden die Grundlage für Ihre citadel- und Weiterbildung. Die Beiträge sind hervorragend didaktische aufbereitet und die optimale Vorbereitung für die Facharztprüfung - sowohl für Prüfer wie Geprüfte!

Extra info for Orte des Lernens: Lernwelten und ihre biographische Aneignung

Example text

Wissen um das eigene Geschlecht und seine gesellschaftlichen Wertungen kann somit nicht getrennt werden von dem allgemeinen Wissen über die Dinge in unserer Welt und das Wissen um andere Menschen. Jegliches Wissen ist somit als ein Erfahrungsprodukt zu sehen und damit als ein Produkt menschlicher Informationsverarbeitung. Daß es darüber hinaus Wechselwirkungsbeziehungen zu physiobiologischen Abläufen gibt, kann unbestritten stehenbleiben. 1. Die Geschlechts-Identität Die Entwicklung einer Geschlechtsidentität wird als ein wichtiger und zentraler Bestandteil in der Gesamtentwicklung von Menschen betrachtet (Kagan, 1964; Epstein, 1979, 1980; Oerter, 1982).

Sie vereinte in sich alle Fähigkeiten. Übertragen auf die Balance-Theorie von Helwig (vgl. Kap. ) könnte dies bedeuten, daß Menschen die Fähigkeit zu einem ausbalancierten Verhaltensgesamtbereich genetisch vorgegeben ist und daß dadurch am Beginn der Welt ein ausbalanciertes Fähigkeitsspektrum praktiziert wurde. Diese Annahmen decken sich auch mit den Vorstellungen von Schulz von Thun, der bei jedem Menschen eine Entwicklung in die Ausbalanciertheit fur möglich hält (vgl. 1989, p. 44 und Kap. ).

Das Datum kann deshalb nicht angenommen werden, weil die Quelle als nicht zuverlässig oder ähnliches gilt, b) die Information pauschal als unglaubwürdig abgetan wird, wobei der Grund dieses Urteils nicht näher beschrieben ist. 2. Die inhaltlichen Argumente der Daten werden auf einer Art "Sachebene" beurteilt, indem a) die Diagnostizität pauschal als "nicht zutreffend" abqualifiziert wird oder b) das Zustandekommen der Daten andere als sachliche, korrekte Gründe hat. Um Daten kritisch behandeln zu können, muß die bewußte Wahrnehmung gewährleistet sein.

Download PDF sample

Orte des Lernens: Lernwelten und ihre biographische Aneignung by Rudolf Egger Mag. Dr., Angela Pilch Ortega Mag. Dr, Regina Mikula Mag. Dr (auth.), Rudolf Egger, Regina Mikula, Sol Haring, Andrea Felbinger, Angela Pilch-Ortega (eds.)


by Richard
4.5

Rated 4.44 of 5 – based on 34 votes